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Warum Männer schlechter mit Aktien handeln als Frauen

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„Hin und her macht Taschen leer“

Was für Manche eine Überraschung ist, ist für Forscher der Finanzmärkte ein alter Hut. Männer schneiden bei der Geldanlage in Aktien systematisch schlechter ab als Frauen.

Ich denke, dass Sie diese alte Börsenweisheit schon mindestens einmal gehört haben. Und für niemanden könnte sie relevanter sein als für Männer, die am Aktienmarkt aktiv sind. Denn Männer sind nicht etwa schlechter in der Auswahl von Aktien als Frauen. Sie machen lediglich den entscheidenden Fehler, dass sie viel zu häufig Aktien kaufen und verkaufen. Hierfür fallen jedes Mal Transaktionsgebühren an, die in der Summe dazu führen, dass sie im Durchschnitt schlechtere Renditen einfahren als Frauen.

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Der Grund

Eine mögliche Erklärung hierfür ist es, dass wir Herren der Schöpfung unsere Fähigkeiten bei der Aktienauswahl noch mehr überschätzen als Frauen (alle Geschlechter neigen dazu). Im nächsten Schritt führt dies dazu, dass Männer hinter jeder Ecke Kaufs- und Verkaufsmöglichkeiten für unterschiedliche Aktien sehen. Spätestens jetzt müsste man an die eigene Vernunft appellieren und sich wieder vor Augen führen, dass man nicht schlauer sein kann als der Aktienmarkt. Statt dessen neigen wir leider eher dazu, nach diesem „Bauchgefühl“ zu handeln und verschenken so unser Geld an Banken und Finanzdienstleister.

Fragen Sie sich also vor dem nächsten Aktienkauf:

Ist das ein Trade, durch den ich die Streuung in meinem Portfolio erhöhe und so das Risiko minimiere?

Oder handle ich nur nach meinem Bauchgefühl bzw. Informationen, die für mich neu, aber im Markt längst eingepreist sind?